BMVIT-Berater verharmlosen erneut Gesundheitsrisiken des Mobilfunks
Grüne fordern Auflösung des Wissenschaftlichen Beirat Funks
“Die heutige Präsentation des sogenannten Wissenschaftlichen Beirats Funk (WBF) über Forschungen zum Thema Mobilfunk und Gesundheit des letzten Jahres setzt das Verharmlosungskonzert der letzten Jahre nahtlos fort. Einmal mehr wird bestätigt, dass weder beim Zusammenhang von elektromagnetischer Strahlung und Krebs noch bei der Beeinträchtigung des menschlichen Erbguts wissenschaftliche Entwarnung gegeben werden kann. Trotzdem wird im PR-Begleitkonzert auf verantwortungslose Weise verharmlost und die Sachlage dermaßen “begradigt”, dass sich die Balken biegen.
Erst vor kurzem hat die Weltgesundheitsorganisation WHO den Mobilfunk bezüglich Krebs-Gefahr hinaufgestuft. Der WBF ignoriert dies aber. Ein Gremium, das die Verkehrsministerin eigentlich objektiv beraten soll, aber so tendenziös fuhrwerkt, trägt nichts zur Problemlösung bei und ist mitsamt seinen Kosten für die SteuerzahlerInnen überflüssig, “, unterstreicht Gabriela Moser, unsere Telekom-Sprecherin.
“Ich halte es auch für unerträglich, dass im WBF Akteure prominent tätig bleiben, die aktiv in den Skandal um angebliche Mobilfunk-Studienfälschungen an der Medizin-Uni Wien verwickelt waren und dabei versucht haben selbst karrieretechnisch profitieren zu können. Wie inzwischen geklärt ist, waren das unhaltbare Vorwürfe, die aus wenig ethischen Motiven getätigt wurden. Das ist eine peinliche Blamage für die vorgeblichen Apostel der wissenschaftlichen Ethik, die nun im WBF über zu wenig mutige Forschung jammern.
Bundesministerin Bures wäre gut damit beraten, den WBF abzuschaffen, statt weiterhin zuzulassen, dass das Thema auf diese fragwürdige Art und Weise betreut wird. Die freiwerdenden Mittel könnten in die Entwicklung von zeitgemäßen Regelungen für vorsorglichen Gesundheitsschutz und Anrainerrechte bei Mobilfunkanlagen, sowie in substanzielle kritische Forschung weit besser investiert werden”, sagt Moser.








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