Teures Wohnen verbilligen

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Gemeinsam mit Albert Steinhauser stellte ich unseren Maßnahme Katalog gegen gestiegene Wohnkosten vor. Mein Teil umfasste den Baubereich. Dazu die Zusammenfassung:

Mehr Mittel für den Wohnbau fordert Bautensprecherin Moser.

So sollte die Wohnbauförderung wieder zweckgewidmet werden und nicht etwa zur Finanzierung von Golfplätzen oder Garagen herangezogen werden dürfen. Auch sollten die Gelder der staatlich geförderten Zukunftsvorsorge in Anleihen von Wohnbaubanken fließen, um mehr Kapital für den Wohnbau zu schaffen, statt dass damit an den Börsen spekuliert werde. Die Wohnkosten sollten nicht mehr als 25 Prozent des Einkommens betragen. Derzeit könnten sich gerade viele junge Leute Wohnen gar nicht leisten, und ihre Eltern müssten ihnen die Wohnung finanzieren. Dabei tue sich schon hier die soziale Kluft auf - denn nur einigermaßen wohlhabende Eltern könnten quasi mit einer “Mitgift” einspringen.

Die im Zuge des Sparpakets erfolgte Reduktion der Förderung für das Bausparen - die Bausparprämie wurde von 3 Prozent der Einzahlungen auf 1,5 Prozent halbiert - solle wieder rückgängig gemacht werden, fordert Moser: Die Reduktion der staatlichen Förderung habe als “psychologisches Signal” bereits zu einem Rückgang bei den Bausparverträgen geführt. Dadurch fließe auch weniger Kapital in die Wohnbaubanken. Als weitere Maßnahme schlägt Moser ein in Südtirol bereits realisiertes Modell vor: Demnach soll bei Umwidmungen von landwirtschaftlich genutztem Grund zu Bauland die Hälfte der Fläche für den sozialen Wohnbau verwendet werden. Dadurch habe auch die Öffentlichkeit einen Nutzen von der Genehmigung einer Umwidmung, nicht nur der Grundbesitzer.


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