Untersuchungsausschuss aktuell 7

ParlamentsPC mit Akten-Dateien

Nun trafen auch die Steuerakten von Mensdorff-P. ungeschwärzt ein und der Untersuchungsausschuss kann sich wieder auf die Aussagen der Auskunftspersonen konzentrieren. Der Vorsitzende des Telekom-Aufsichtsrats und ehemalige ÖIAG-Chef, Dr. Michaelis gewährte uns einen bezeichnenden Einblick in die mangelnde Kontrolltätigkeit der ÖIAG bzw. des Aufsichtsrates bei den Aktienkurssprüngen, die zu Gunsten von Boni-Zahlungen an die Telekom-Manager manipuliert wurden. Er schöpfte zwar Verdacht und ließ ein Gutachten anfertigen, das einen Vorbehalt umfasste, damit bei Auffliegen einer Kurs-Manipulation die Boni wieder zurückgezahlt werden müssen. Aber Michaelis forderte das später fertiggestellte Dokument der Finanzmarktaufsicht mit der Kritik an der Kursentwicklung und dem Verdacht auf Manipulation gar nicht mehr an!!! Das heißt, er erkundigte sich bei der Börse gar nicht mehr, ob alles mit rechten Dingen zugegangen sei!!! Damit konnte der Vorbehalt seines Gutachtens gar nicht zur Anwendung gelangen, und somit war auch das Gutachten für die Würscht!!! Und zwischen nicht kontrollierendem Aufsichtsrat und Vorständen der TA herrschten eitle Wonne und Sonnenschein, obwohl ds Unternehmen 10 Millionen an Boni ungerechtfertig auszahlte, während gegenüber den einfachen Mitarbeitern rigorose Einsparungs-Maßnahmen ergriffen wurden.

Der Untersuchugnsausschuss muss auch zu einer Reform der ÖIAG führen!


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