Selbstlob von Bures bei Fahrgastrechten nicht berechtigt

“Verspätet und halbherzig haben die Regierungsparteien vor einem Jahr die Fahrgastrechte geregelt. Dass sie endlich dieser EU-Vorgabe nachgekommen sind, ist wahrlich kein Ruhmesblatt für Verkehrsministerin Bures”, kritisiert unsere Verkehrssprecherin Gabriela Moser. Bures zog heute Bilanz zu den reformierten Fahrgastrechten.“Das Selbstlob von Bures ist angesichts der praktischen Probleme nicht berechtigt: Fahrgäste müssen oft monatelang warten, bis sie für massive Verspätungen finanziell entschädigt werden. Nach wie vor sind viele PendlerInnen und Gelegenheitsfahrgäste vom Recht auf Entschädigung ausgeschlossen”, kritisiert Moser. Derzeit entschädigt die ÖBB nur PendlerInnen mit Jahreskarten für Verspätungen.

Im Frühjahr 2010 hatten SPÖ und ÖVP alle Grün-Anträge für Fahrgastrechte im Bahn-Fernverkehr, bei Unpünktlichkeit, verpassten Anschlüssen, ausgefallenen Verbindungen und anderen gravierenden Qualitätsmängeln abgelehnt.

“Die Regierung muss unsere Vorschläge jetzt umgesetzen. Nur so können wir wieder mehr Menschen vom Bahnfahren überzeugen”, Moser.


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