Fekter lenkt von Ursachen der ÖBB-Misere ab
“Ministerin Fekter sollte lieber vor der eigenen Tür kehren, denn die ÖVP hat maßgeblich zur ÖBB-Misere beigetragen: mit Bahnreform, Filetierung, Spekulationschaos, dem überteuerten MAV-Cargo-Erwerb - an dem Raiffeisen gut verdient - und mit megateuren sachlich und moralisch überforderten schwarzblauen Bahnmanagern. Hier aufzuräumen und ÖVP-nahen Nehmern weitere Großzügigkeiten zu versagen wäre ein guter Anfang”, so Moser.
Laut Moser hat Finanzministerin Fekter mit ihren sinnfreien taktisch-ideologischen ÖBB-Geprügle ihre völlige Inkompetenz als Verwalterin von Volksvermögen und Steuergeldern unter Beweis gestellt. Wenn sie sich für jede Infrastrukturinvestition stark macht und meint, man könne die ÖBB mit allen Skandalen und Multi-Milliarden-Schulden “locker” privatisieren, steht sie genauso neben dem Gleis wie ihre Parteifreunde Lopatka und Kukacka.
“Glatte Themenverfehlung”
“Sinnlose Mega-Tunnels wie Koralm- oder Brennerbasistunnel einsparen bringt mehr als jede Privatisierung. Wenn Fekter will, dass das ‘Werkl wieder läuft’, muss sie diese Megaprojekte mit wenig Verkehrsnutzen überdenken und die ÖBB so vom dadurch ausgelösten Schuldenberg, dessen Zinsen das Unternehmen erdrücken, befreien”, so Moser.
Alles um jeden Preis bauen ist für eine Finanzministerin der Republik eine glatte Themenverfehlung. Und wer die ÖBB “locker” privatisieren will, wird “locker” ein paar Milliarden Steuergeld drauflegen müssen wie von ÖVP und SPÖ schon bei der glorreichen AUA-Privatisierung vorgezeigt. Fekter sollte lieber rasch nachlernen, bevor mit solcher Haudrauf-Politik noch mehr Schaden bei den ÖBB angerichtet wird”, so Moser.








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