Moser zu Kürzungen beim Autobahnausbau: Ein erster guter Schritt

„Endlich werden diese Wahnsinns-Projekte gestoppt“, erklärt die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser, zum Beschluss des Ministerrates, beim Autobahnausbau zu kürzen. Die nördliche Spange des Linzer Westrings, die Verlängerung der A23 zum Flugfeld Aspern in Wien, die A24 sowie im Burgenland die S31 Süd bis zur Staatsgrenze werden aus dem Bundesstraßengesetz herausgenommen. „Das ist ein erster guter Schritt. Weitere müssen folgen, wie etwa der Stopp des Westring südlicher Teil und der Lobau Autobahn S36, S37“, fordert Moser.

Österreich hat das zweit dichteste Autobahnnetz in Europa. „Wir brauchen dringend eine Verkehrswende: Mehr Investitionen in öffentlichen Verkehr und „Green Jobs“, dafür weniger Geld für die „Straßenbaulobby“, so Moser und erläutert: „Die Dividende der ASFINAG muss für den Bahn-Ausbau verwendet werden. Eine Versorgungsgarantie der öffentlichen Verkehrsmittel für alle Gemeinden ab 300 EinwohnerInnen nach Schweizer Vorbild, ein modernes Ticketsystem mit einer Netzkarte für alle Öffis und besser abgestimmte Fahrpläne müssen sicher gestellt werden“.


1 Kommentar

  1. Eugen Sares sagte am Sa. 28 Mai, 2011 um 17:05:

    S.g. Frau Moser,
    haben Sie in Ihrer Aufstellung nicht den S7-Wahnsinn vergessen???
    oder zählen die 6000 Bürger welche gegen das Projekt unterschrieben haben, nichts??? Wo bleibt die Unterstützung der Grünen gegen die S7??? Ich habe den Eindruck, dass die Grünen durch das Mitregieren in einigen Bundesländern ihren Willen Ideen durchzusetzen verloren haben.

    Nochmals zur Erinnerung: Die S7 soll durch das “Paradies Südburgenland” führen. Den BürgerInnen des Südburgenlandes wird das Ganze mit dem Argument “Entlastung” schmackhaft gemacht. Aber mittlerweile weiß jeder, dass es sich um eine völlig unnötige Transitstrecke in den Osten handelt (billige Arbeitsplätze und entsprechend billige Produktionsstätten, logischerweise höheres Verkehrsaufkommen…)
    Aber die ASFINAG muss ja irgendwo bauen, um ihre Existenzberechtigung darzustellen, also wird dort gebaut, wo der geringste Widerstand aus der Bevölkerung zu erwarten ist. Also liebe Grüne: Hier ist eure Unterstützung nötig, 500 MIO Einsparungspotential! Wär doch was, oder?
    mfg. E.Sares


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