Tirol hat die Nase vorn
Bei verschiedenen Veranstaltungen in Tirol gewann ich den Eindruck, dass hier die Energiewende mit mehr Nachdruck durch verschiedene Initiativen vorangetrieben wird.
Beeindruckt war ich nicht nur von der Vollholz-Bauweise des Gewerbeparks ArcheNEO, sondern auch von der positiven Gesamtenergiebilanz der ARCHENEO, für deren Bau bereits Ökostrom verwendet wurde und deren Energieversorgung nun zu 100% aus hauseigener Erdwärme und Photovoltaik gedeckt wird. Dass dieser Gewerbepark nicht nur energieautark ist, sondern quasi als Kraftwerk nun auch noch Strom einspeist, sollte als Role Model für alle künftigen Bauten dienen.
Erneuerbare Energie wird allzu oft als Hobby von Häuslbauern missverstanden - diese Wahrnehmung gilt es endlich zu ändern! Vor allem die Deckelung der Förderungen ist vielen ein Dorn im Auge. Die Grüne Wirtschaft wünscht sich insbesondere Verbesserungen für Firmen: hier seien konkrete Maßnahmen auf Landes- und Bundesebene zu setzen, sodass auch Gewerbetreibende vermehrt auf Nachhaltigkeit setzen könnten.
Ein Hauptproblem ist sicherlich der Förderdschungel in diesem Bereich. Ein „one-stop-shop”-Prinzip, also eine einheitliche Stelle, die alle Förderungen verwaltet, würde Abhilfe schaffen. Dafür will ich mich nun auf Bundesebene stark machen.
Näheres: http://www.archeneo.at/info.html
http://www.kitzbuehel-tv.at/webTV/Kitzbuehel/nationalraetin-dr-gabriela-moser-zu-besuch-der-archeneo.html








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