Grassers Freunderlwirtschafts-Morast immer facettenreicher
“Staatsanwaltschaft und Parlament müssen endlich die wöchentlich neuen Facetten der Grasserschen Freunderlwirtschaft im Zusammenhang mit der Buwog-Privatisierung zu Lasten der SteuerzahlerInnen restlos aufklären! Denn der Morast wird immer tiefer und konkreter. Deshalb ist die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses hoch an der Zeit”, fordert unser Bautensprecherin, Nationalratsabgeordnete Gabriela Moser, anlässlich der Hinweise auf die Geschäfte des Grasserfreunds Karlheinz Muhr im Magazin “profil”.
Laut einer “profil”-Vorausmeldung gibt es neue Hinweise auf Unregelmäßigkeiten im Zusammenhang mit dem Buwog-Deal und der Vergabe an Lehman-Brothers. Konkret soll Grasser-Freund und Investmentberater Karlheinz Muhr als Subunternehmer der mit der BUWOG-Privatisierung befassten Investmentbank Lehmann Brothers satte 433.820 Euro erhalten haben. Allerdings hatte Lehman Brothers zum Zeitpunkt der Honorar-Vereinbarung noch gar nicht den BUWOG-Auftrag.
Endlich Untersuchungsausschuss einsetzen
“Die SPÖ versprach noch vor Sommer die Einsetzung eines Untersuchungsausschusses, der die Arbeit des Rechnungshofausschusses 2003 zum Thema Buwog nahtlos fortsetzt. Sümpfe können nur durch parlamentarische und gerichtliche Aufklärung trockengelegt werden und dicht durch Ankündigungen und rein mediale Zurufe!” meint Moser und fordert Kollegen Kräuter auf, endlich an die Arbeit im Parlament zu gehen und auch das Minderheitsrecht auf Einsetzung eines Untersuchungsausschussses zu verankern.








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