Der schlaue Postfuchs richtet sich’s und die KundInnen zahlen drauf
“Vom Zusperr-Konzert der Post über die Tarife bis zu den Hausbrieffachanlagen: Schritt für Schritt kommt nun ans Licht, was für ein schlechtes, extrem konsumentInnenfeindliches Postmarktgesetz die SPÖ-ÖVP-Koalition unter Ministerin Bures durchgedrückt hat”, so Infrastruktursprecherin Gabriela Moser.Die Post macht in vielen Bereichen was sie will - weil das Bures-Postmarktgesetz dem Unternehmen alle Spielräume dafür öffnet, so die Grüne Kritik. Die Kundeninteressen hingegen werden “net amal ignoriert”, so Moser. Die Postamtsschließungswelle treibt immer wildere Auswüchse. Die in Kilometer und Minuten viel zu großzügige Entfernungs-Regelung ist ein Freibrief zum Zusperren; die ÖVP schweigt zu diesem Angriff auf den ländlichen Raum.
“Post hat eigene Subfirma gegründet”
Die neueste Zumutung bahnt sich bei den neuen Hausbrieffachanlagen an: Für jeden Millimeter Mehrleistung soll saftig abkassiert werden. Selbstverständliches wie etwa Steher und Dach bei im Freien installierten Brieffachanlagen will sich die Post nun extra entlohnen lassen. “Die Post hat dafür eine eigene Subfirma mit sicher nicht unterdotiertem Management gegründet. Zahlen sollen hingegen wieder die KundInnen. Das ist eine Zumutung”, so Moser.
“Beim Porto für Normal-Briefe und Pakete will die Post mit beiden Händen zulangen. Exorbitante Preissteigerungen samt Kundenvertreibung sind offenbar völlig egal, Hauptsache Dividende und Boni stimmen”, kritisiert Moser. Die Post muss Qualitätsstandards einhalten, Bures muss endlich aus ihrem postpolitischen Tiefschlaf erwachen und dem Postfuchs im Verordnungsweg entsprechend die Zügel anlegen. Die Liberalisierung muss den Menschen Vorteile bringen und nicht einigen Beratern und Aktionären. Das gilt auch für die Post”, so Moser.








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