Grasser-Konto-Öffnungen ohne Minister-Bonus beschleunigt fortführen

“Fast neun Stunden Einvernahme sind der Auftakt; nur die minutiöse Durchforstung von Grassers Geldflüssen kann entweder für weiße Westen sorgen  oder zur Untermauerung der Anzeige der Grünen gegen den Ex-Minister und Schüssel-Liebling wegen des Verdachts auf Untreue und Amtsmißbrauch von Oktober 2009 führen” stellt unsere Bautensprecherin und BUWOG-Aufdeckerin, Gabriela Moser, nach der Einvernahme Grassers fest.

“Die geltende Unschuldsvermutung hängt wahrscheinlich nur mehr an einem seidenen Faden, Konto-Öffnung und Vermögensnachweise sind die logische Konsequenz nach den Unklarheiten über Grassers Firmengeflechte und seine nicht schlüssigen Antworten von gestern.” “Die Nutzung der selben Briefkastenfirmen durch Grasser und Meischberger deckte ich bereits im April auf, nun muss die Staatsanwaltschaft endlich zur finanziellen Daumenschraube der Konto-Öffnung greifen!” stellt Moser fest.

Schließlich wird nun auch der Rechnungshof die Privatisierung des Dorotheums durchleuchten, die bereits bei der Staatsanwaltschaft im Fadenkreuz weiterer Ermittlungen steht. Die in Sachen Wirtschaftskriminalität miserabel ausgestattete Staatsanwaltschaft hätte schon längst auf die Experten im Rechnungshof zurückgreifen können, die täglich Korruptionsbekämpfungs-Kompetenz unter Beweis stellen und fallweise auch Sachverhalte der Staatsanwaltschaft übermitteln.


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