Zu Bures/E-Auto: Auto von morgen ist wichtig, Mobilität für alle ist wichtiger
Von gestrichenen Zügen, gesperrten Regionalbahnstrecken und unleistbaren AutosSo spannend die Entwicklung bei den Elektrofahrzeugen und die österreichische Beteiligung daran ist: „Die Mobilitätsprobleme der Menschen hier und heute können damit nicht gelöst werden. Während jeder Millimeter Fortschritt beim E-Auto für Verkehrsministerin Bures Anlass für euphorische Statements und Abermillionen Forschungs-Zuschüsse aus Steuergeld auslöst, kommt die leistbare Mobilität mit Öffis unter die Räder. Dutzende Züge werden gestrichen und viele Regionalbahnstrecken sollen zugesperrt werden, ohne Widerstand oder Gegensteuern der verantwortlichen Ministerin. Diese Bures-Prioritäten sind nicht nachvollziehbar. Sie muss endlich erkennen, dass Verkehrspolitik mehr ist als Industriepolitik für heimische Industrie- und Forschungsunternehmen und Beschäftigungspolitik für Baukonzerne”, erklärt unsere Verkehrssprecherin Gabriela Moser.
Öffis sind DAS Netz für Mobilität
“Nur die Bahn bietet für die Masse der PendlerInnen leistbare E-Mobilität. Das wird auch noch viele Jahre so bleiben. Dem E-Auto könnte Bures nur mit ernsthafter Politik auf die Sprünge helfen, etwa wenn sie anders als bisher zusammen mit den RegierungskollegInnen in Brüssel für eine zügige Verschärfung von Emissionsgrenzwerten bei Einspurigen, Pkw und Lieferwagen kämpfen würde“, erläutert Moser und weiter: „Das soziale Netz für die Mobilität sind und bleiben aber die Öffis. Dass gerade eine SPÖ-Ministerin dauernd darauf vergisst und sich lieber mit für die Masse niemals leistbaren E-Auto-Prototypen ablichten lässt, ist völlig unverständlich”.
Auto statt Bahn - wer kann sich das leisten, bitte?
Gerade jetzt, wo die Regierung ein Mehrbelastungs- und Sparpaket plant, muss eine verantwortungsvolle Verkehrspolitik die richtigen Prioritäten setzen, allen voran die Sicherung und der Ausbau eines leistbaren Öffi-Angebots. “Sonst bleiben noch mehr Menschen ohne Chance auf leistbare Mobilität auf der Strecke. Dutzende ÖBB-Züge wurden gestrichen, viele Regionalbahnstrecken sollen sterben - Bures kann wohl nicht ernsthaft meinen, dass die Betroffenen sich stattdessen ein E-Auto leisten sollen. Es wird Zeit, dass sich Ministerin Bures endlich um die brennenden Probleme in ihrem Verantwortungsbereich kümmert”, betont Moser.








Da wird sich die aber die Atomindustrie freuen, Frau Bures!
Daß Sie neben der wirtschaftlichen Unsinnigkeit dieses Unterfangen auf die Menschen völlig vergessen, ist für eine SPÖ-Politikerin ja nichts Neues. Lassen Sie sich ein mal erklären wie umweltfeindlich die Herstellung dieser Batterien ist, dann erklären Sie mir wie das mit dem Aufladen in den Städten gehen soll. Nicht jeder Österreicher wohnt in einer Villa, haben Sie das gewußt?
Denken Sie einmal in Ruhe nach ,für wen Si eigentlich mit uns Politik machen, Frau “Sozialdemokratin”. Aber könnten Sie und Ihre Genossen(innen) das noch, dann hätte es den Schwindel mit den Quecksilberlampen schon nicht gegeben. Übrigens was hat die Elektroindustrie für für “Ja” zu den Spar-Lampen ,die eigentlich Subventionslampen heißen müßten, “springen”lassen. Natürlich nicht für Sie persönlich, aber für Österreich?!
@ Moser: Sie haben absolut Recht und schreiben mir in dem post von der Seele! Bitte verstärken Sie Ihr Engagement in diesem Bereich, Sie liegen damit absolut richtig. E-Autos sind keine Alternative. Bitte setzen Sie sich auch gegen mega-ÖBB Projekte wie Koralmtunnel und Semmeringbasistunnel ein, die nur Geld vernichten, den Menschen aber nichts bringen, ausser Kosten und Schulden! Bitte setzen Sie sich für mehr Bahn ein, den Erhalt aller Strecken, und die Reaktivierung kürzlich geschlossener Strecken. Parallel dazu zur Reduktion der Automobilität, damit die Bahn eine faire Chance bekommt. Fachliteratur zu Ausstiegsszenarien aus dem Öl (Zitat Grüne) bzw aus der Automobilität gibt es etliche! Gratuliere zu Ihrer Einsicht und dem post, vielen Dank, weiter so! Franta.
@ derpradler: klar, deswegen werden viele der E-akkus in China und Fernost hergestellt, weil wegen der strengen Umweltauflagen hier sowas gar nicht möglich wäre. Übrigens gilt dasselbe für Solarpanels (Photovoltaik). Das Zeug ist voller giftiger Stoffe, die man nur in Fernost legal verarbeiten darf auf Kosten der dortigen Umwelt und Bevölkerung. Die Lebenszeit von den Panelen ist ebenso wie die der Akkus nicht unbegrenzt, wird bei den Panels mit 20 Jahren gerechnet. Und was ist dann? Dann haben wir die Panele mit dem Gift aus Fernost in unserem Land, unbrauchber, ale, kaputt, wohin damit??? Es wird leider keine andere Lösung daran vorbeiführen, als das wir unseren Lebenssti umstellen. Mag politisch unpopulär sein, deswegen nimmts kein Politiker in den Mund, ist aber die Tatsache.