Den Dolien des Toten Gebirges entkommen

am Schermberg mit Dachsteinblick

Der Orkan Kyril riss ganze Gebirgswälder um. Auch oberhalb des Grundlsees, wo wir eine Toten-Gebirgs-Querung auf unmarkierten Wegen begannen, zu der wir natürlich mit der Salzkammergutbahn anreisten und im Postbus die einzigen Fahrgäste waren. Durch die gestürzten und gefällten Bäume kamen wir nur mühsam voran, außerdem drohten überwachsene Dolinen mit Einbrüchen. Jedes Jahr verschwinden Menschen in diesen Löchern spurlos. Deshalb  wechselten wir nach 5 Stunden Weglosigkeit zurück auf einen markierten Steig zur Pühringer Hütte, von wo es nach einer Nacht auf Matten am Elmsee weiter auf den Schermberg, den Klettersteig abwärts und hinunter zum Almtaler Haus ging. Die herrliche Landschaft mit den fulminanten Ausblicken kann sich mit vielen anderen Gebirgsketten messen. Vom Schermberg fällt die zweithöchste Steilwand ins Tal. Eigentlich sollte der Nationalpark hierher ausgedehnt werden.

Glücklicherweise nahm uns eine Bergsteigerin mit zum Bahnhof in Grünau. Glücklicherweise gab es in der Nähe noch einen netten Gastgarten an der Alm, wo wir unser gelungenes Abenteuer feierten, weil wir 1,5 St. auf den Zug warten mussten.


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