Transport - kein Problem per Bim und Rad
- Mo, 12. Jul. 2010 | Mobilität
Ein drei mal ein Meter großes Gemälde wurde unlängst mit der Straßenbahn transportiert. Beim Ein- und Aussteigen halfen Mitfahrer - mit dem Auto wäre dies schwieriger gewesen.
Für Radtransporte gibt es sehr praktische Gefährte. Leider will die SPÖ in der Reisegebührenverordnung des Finanzamtes keine Klarstellung des Rechts auf Kilometergeld.








Ein Kilometergeld auf gefahrene Fahrradkilometer wäre sensationell und höchst angebracht!! Neben der Anschaffung und Wartung (Service, Kleinteile, Gebrauchsteile wie Kette, Öl, Zahnkränze, Schläuche, Reifen) verursacht bei 6.000 Jahreskilometern nur im Alltagsradelverkehr ein Rad durchaus zusätzliche Kosten wie zB eine Diebstahlversicherung (bei mir 300 Euro/Jahr).
Auch eine Art Belohnung nachhaltiger umweltverträglicher Mobilität durch die Finanzierung jener Verkehrsteilnehmer, welche die Lebensqualität und Sicherheit auf der Straße ihrer Mitbürger beinträchtigen wäre denkbar. Also zB höhere Mineralölsteuer kommt dem Kilometergeld für RadlerInnen zugute.
Die Stadt Wien könnte nicht nur E-Räder (pedelecs) sondern auch Lastenräder subventionieren (als Ansporn, oder als Abwrackprämie). Brauchbare Räder gibt es ab 100 Euro, aber gute Räder (oder Lastenräder) kosten schnell mal an die 2.000 Euro und mehr (immer noch billiger als ein Auto), zusätzliches Equipment wie Schlösser und Licht weitere hunderte Euros.