ÖBB - stark beim Postenschacher und beim Kundenvergraulen
“Wie
lange wollen Verkehrsministerin Bures und die neue Unternehmens- spitze
noch zuschauen, wie die ÖBB das Kundenvergraulen auf die Spitze treibt?
Millionengehälter für gescheiterte Manager
Für SPÖ- und ÖVP-Parteinachwuchs sind die besten Jobs und Gehälter
gerade gut genug, für Golden Handshakes für gescheiterte ÖBB-Manager
gibt’s Millionen - aber die Tarife für’s Sommerticket für Junge werden
von einem Jahr aufs andere um bis zu 56 Prozent erhöht und so der
Fahrgast-Nachwuchs verprellt. Hier wird nicht ‘wirtschaftlich’ gedacht
und gehandelt, wie die ÖBB behaupten, sondern nach Buchhalter- und
Kleinkrämer-Methode ohne Blick über den heutigen Tag hinaus. Wer heute
als Jung-Kunde verärgert wird, nimmt morgen Billigflieger oder Auto
statt der Bahn”, erneuert unsere Verkehrssprecherin Gabriela Moser ihre
Kritik an der kundenfeindlichen ÖBB-Vorgangsweise.
Schweigende Sozialdemokratie
“Leider wird dieses Gefuhrwerke von BM Bures offenbar unterstützt,
anders ist ihr ‘dröhnendes Schweigen’ zum Abkassieren bei der Jugend
nicht erklärbar. Als nächste Kundengruppe sollen nun die SeniorInnen
draufzahlen, auch hier nichts als Schweigen von der Sozialdemokratie.”
“Damit
aber noch nicht genug der ÖBB-Kundenvertreibung: Bei der Rail Cargo
regiert angesichts der drohenden Zahlungsunfähigkeit überhaupt das
blanke Chaos. Anders ist nicht zu erklären, dass mit dem unbegleiteten
Kombiverkehr ausgerechnet eine sehr sinnvolle und effiziente Form des
Gütertransports verteuert wird. Die Verantwortung dafür, ob 60.000
Container auf der Schiene oder auf der Straße rollen, können die ÖBB als
größter Straßentransporteur Österreichs nicht auf andere abschieben.
Das Rail-Cargo-Management wäre gut beraten, sich nicht parteipolitisch
an der Seite der Bahn-Feinde aufzustellen und von der Privatisierung des
Unternehmens zu träumen, sondern sich auf das Kerngeschäft zu
konzentrieren. Die Kritik, dass die Straße zu billig ist, ist allerdings
gerechtfertigt - aber auch hier Schweigen statt Maßnahmen von der
zuständigen Verkehrsministerin. Mit dem Budget soll auch jeder Funken
zusätzlicher Kostenwahrheit durch gerechtere LKW- und Diesel-Steuern und
flächendeckende LKW-Maut am liebsten in alle Ewigkeit dahinverschoben
werden”, kritisiert Moser.









Kommentar hinterlassen