Burgenlandwahl
- Mi, 02. Jun. 2010 | Sonstiges
In Krisenzeiten wird häufig rechts gewählt. Wie in Kärnten kam es im Burgenland zu einem schwierigen Wahlkampf und Zitter-Endergebnis. In beiden Bundesländern verfügen wir über schwache Strukturen, in beiden Bundesländern zählen wir mit unseren Standpunkten der Gerechtigkeit und Menschlichkeit zum absoluten Außenseitertum. Bedrückend im Burgenland sind die teilweisen schlechten Ergebnisse in Gemeinden, wo wir eng mit BürgerInneninitiativen kooperierten (Müllverbrennung, Straßenbauprojekte,…), dort erhielt die Bürgerliste Burgenland teilwise ohne Präsenz einen erheblichen Zulauf. Warum gilt sie als neu, oppositionell, vertrauenserweckender, obwohl sie teilweise von uralt-Funktionären der FPÖ geführt wird?
In Orten mit bekannten und beliebten Grünen erhielten wir einen erheblichen Zuspruch. Aber wir können nicht überall Van der Bellen Nebenwohnsitze einrichten.
Neben einem rechtzeitigen Wechsel und der Wahl einer/s attraktiven SpitzenkandidatIn muss einfach die systematische Aufbauarbeit erfolgen, denn eine ständige Neugründung von neugrünen Bürgerlisten ist nicht möglich. Thematisch müssen wir dem Sicherheitsbedürfnis der Menschen so entgegenkommen, dass sie uns auch glauben und vertrauen.
Windräder am Horizont sind zu wenig, die grünen Jobs sollen unser Kernbotschaft werden!








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