Wahlkampfeinsatz im Burgenland

Draisinenfahrt    ÖBB einmal anders   

Um unsere KollegInnen im Burgenland baim Wahlkampfschluß zu unterstützen, verlegten wir unseren OÖ Betriebsausflug nach Oberpullendorf, Horitschon und Bad Tatzmannsdorf. Verbunden wurden diese Etappen auch mit einer Draisinfahrt. Leider ist der Bahnverkehr vom mittleren und unteren Burgenland teilweise nur mehr auf Güterzüge beschränkt. So bleibt zwar Platz für Freizeit-Draisinen, die auch rege genützt werden und wirklich lustig zu treten sind, doch das PendlerInnen-Leben spielt sich im Auto oder Bus ab. Eine Elektrifizierung nach Sopron wäre gemeinsam mit besseren Fahrplänen sicher sinnvoll

Mit Eu-Fördermittel konnte hingegen der burgenländische Weinbau zur grenzüberschreitenden Qualitätsoffensive erweiteret werden. Beim Bioweinbauern erfuhren wir, dass sich hier Qualität mit natürlichen Bearbeitungsmethoden am besten kombinieren läßt: Bio bringt weniger Ertrag und darum muss weniger weggeschnitten werden. Könnte doch auch in anderen Bereichen begrenztes Wachstum zu mehr Qualität führen! Aber derzeit wird Beschäftigung und Armutsbekämpfung nur mit Wachstum erzielt.

Umverteilung bleibt die zentrale Herausforderung!

Peter Pilz als Sänger

 

 


2 Kommentare

  1. Franta Fiala sagte am So. 29 August, 2010 um 02:33:

    Förderung der Bahn (und deren Akzeptanz, also wieder stärkere Nutzung durch die Menschen) wird nur dann sinnvoll funktionieren, wenn man gleichzeitig die Automobilität beschneidet. Nur so bleibt das System wahr und wird nicht zugunsten der Automobilität verzerrt. Prof Hermann Knoflacher schildert in seinen letzten Büchern dazu ausgiebig Ansätze. Menschen sind bequem, es geht um Energieverrechnung. Wird Autofahren ein klein weniger attraktiv als Eisenbahnfahren gemacht, und Eisenbahnfahren attraktiver als Autobahnfahren gemacht (die Massnahmen sindd guten Verkehrsplanern wie Knoflacher bekannt!), dann erst hat die Eisenbahn schon wieder eine reelle Chance, angenommen und genützt zu werden.

  2. Franta Fiala sagte am So. 29 August, 2010 um 02:37:

    Auf Grund vorsätzlicher Demolierung der Ybbstalbahn durch Heuras, Pröll & Co (warum, darüber lässt sich spekulieren) wird mehr Autoverkehr ins Ybbstal geholt. Damit dieser noch besser ein und ausfliessen kann, wird in Waidhofen an der Ybbs ein Autotunnel um mehrere hundert Millionen Euro gebaut. Dafür hätte man die Ybbstalbahn modernisieren und jahrelang betreiben können!


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