Wien Bratislawa direkt

 Marchegg: Brücke aus der Zeit Kaiser Franz Josephs       Glinzendorf: unübersichtliche Eisenbahnkreuzung, die Sträucher müssten weg

In der Monarchie führten 2 Gleise nach Bratislawa/Zentrum und von dort weiter nach Budapest. Heute fährt man eingleisig auf der alten schnurgeraden Strecke. Im Bahnhof Maregg nur 20 km/h, da die Schwellen dringend erneuert werden müssen. Um 150 Mio euro plant die Regierung den Ausbau nach Bratislava über Schwechat und Götzendorf - ein Umweg, der weit außerhalb des Zentrums von Bratislawa endet. Die kürzere und gerade Stecke über Marchegg führt ein Dornröschen-Dasein. Der Grund: Für die Götzendorfer Variante erwartet man sich EU-Gel,d und die ÖBB müssten auch gleich die Ortsumfahrungen für die Autos zahlen. NÖ spart sich Kosten.

Es ist ein Jammer, wie sehr der Bahnausbau von fremden Interessen dominiert wird. Steuergeldverschwendung ist vorprogrammiert, die Fahrzeit ist egal.


Kommentar hinterlassen


Um Spam vorzubeugen geben Sie bitte den abgebildeten Code ein.
Um an die Audioversion des Codes zu gelangen klicken Sie bitte auf das Codefoto.
Neuen Code anfordern!

Click to hear an audio file of the anti-spam word