Wien Bratislawa direkt
- Mi, 28. Apr. 2010 | Mobilität
In der Monarchie führten 2 Gleise nach Bratislawa/Zentrum und von dort weiter nach Budapest. Heute fährt man eingleisig auf der alten schnurgeraden Strecke. Im Bahnhof Maregg nur 20 km/h, da die Schwellen dringend erneuert werden müssen. Um 150 Mio euro plant die Regierung den Ausbau nach Bratislava über Schwechat und Götzendorf - ein Umweg, der weit außerhalb des Zentrums von Bratislawa endet. Die kürzere und gerade Stecke über Marchegg führt ein Dornröschen-Dasein. Der Grund: Für die Götzendorfer Variante erwartet man sich EU-Gel,d und die ÖBB müssten auch gleich die Ortsumfahrungen für die Autos zahlen. NÖ spart sich Kosten.
Es ist ein Jammer, wie sehr der Bahnausbau von fremden Interessen dominiert wird. Steuergeldverschwendung ist vorprogrammiert, die Fahrzeit ist egal.








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