Lärmschutz endlich verbessern
BM Bures ist trotz zwingender, längst abgelaufener EU- und Bundesgesetz-Fristen weiterhin beim zentralen Lärmschutz-Thema Flugverkehr säumig. Der Bereich Luftfahrt/Fluglärm sticht aus dem generell geringen Engagement des BMVIT bei der Umsetzung von EU-Umgebungslärm-Richtlinie und Bundes-Umgebungslärmschutzgesetz nochmals negativ hervor:
* Bereits der Aktionsplans-Entwurf des BMVIT zum Flugverkehrs-Lärmschutz wurde erst lange nach der Frist (Mai 2008) vorgelegt und war dann immer noch von völlig indiskutabler Qualität.
* Es ist nun seit dem Ende der Stellungnahmefrist zu diesem Entwurf im März 2009 ein weiteres Jahr (!) vergangen.
* Nach wie vor war das BMVIT – Stand Ende März 2010 – jedoch nicht imstande, einen endgültigen Aktionsplan vorzulegen! Hunderttausende Fluglärmbetroffene und erst recht diejenigen Bürgerinnen und Bürger, die 2009 unter hohem Zeitdruck Stellungnahmen erarbeitet haben, werden von Bures und ihrem Ministerium “papierlt”! Wird Bures nicht wenigstens jetzt umgehend tätig, werden die Grünen in Brüssel dafür sorgen, dass dem BMVIT beim Fluglärmschutz endlich Beine gemacht werden.









Nicht nur vom Fluglärm Betroffenen leiden, auch jene an Autobahnen wo kein Lärmschutz errichtet werden DARF, wie in der Donaucity. Laut Gorbachscher Dienstanweisung.
lg Heidi Sequenz
Bitte vergessen Sie nicht, dass Fluglärm nur einen kleinen Bruchteil des Tageslärmkonsums eines durchschnittlichen Erwachsenen ausmacht. Bei jedem Schritt auf jeder autobefahrenen Straße in Wien ist der Lärm eines jeden Autos lauter als der Fluglärm. Was wird dagegen unternommen?
Lärmschutzwände sind pure Symptombekämpfung. 640 Mill Euro alleine in Ö nur für Lärmschutzwände entlang der Autobahnen sind auch bedenklich … was hätte man damit alternativ machen können??!!