Verkehrslärm u.a.

Lärmplakat aus den 20er Jahren

Vergangenen Donnerstag trafen wir uns mit RechtsanwältInnen von Bürgerinitiativen, die ihre Rechte gegen Verkehrsbelastungen geltend machen wollen. Derzeit werden ein Dutzend mit den Geldern des Abgeordnetenfonds der grünen ParlamentsmandarInnen unterstützt. Monatlich zahlen wir 400 Euro ein, damit die Rechtsberatung für die Betroffenen leistbar wird. Leider stoßen wir immer wieder auf Rechtsbrüche, wie z.B. das Ignorieren eines Natura 2000 Gebiets durch die Straßenbauer bei Traismauer oder das Ignorieren der Alpenkonvention bei der S37. Als Erfolg kann der Verzicht auf die S31 im Burgenland gewertet werden.

Zum Ausgleich besuchte ich die Ausstellung “Kampf um die Stadt” über das Wien der 1. Republik, hier zeigten Filme den Beginn der Motorisierung und Plakate die Lärmplage damals. Auch jetzt hat dieser Hinweis gegen  Belästigungen in der Straßenbahn erneut Gültigkeit - die zahlreichen Kopfhörer-Fahrgäste in der Bim drehen so laut auf, dass ich als Danebenstehende das Gescheppere unangenehm mitbekomme, mehr Rücksicht ist nötig!

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1 Kommentar

  1. Franta Fiala sagte am So. 29 August, 2010 um 03:14:

    Knoflacher beschreibt in “Virus Auto” die Wertminderung von Immobilien durch Verkehrslärm. Wenn sonst schon keine Argumente gegen Autler greifen, so zumindest vielleicht ökonomische? Fahren Sie einmal mit dem Rad mitten in der Nacht auf Wiens Strassen, wenn Sie ganz alleine auf der Strasse sind. Ein Erlebnis! Die Ruhe, die frische Luft. Welch eine Bereicherung wäre das für allen Anrainer!!


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