Österreich-Werbung benötigt mehr Budget
“Dass die heurige Tourismus-Sommersaison schwierig wird, pfeifen seit Beginn der Krise die Spatzen von allen Dächern. Umso unverständlicher, dass die Regierungsmehrheit die rechtzeitige Aufstockung des Marketingbudgets der Österreich-Werbung (ÖW) um 10 Mio pro Jahr bisher verhindert hat. Nun sind die beunruhigenden Prognosen bestätigt, die ersten Einbrüche schwarz auf weiss bestätigt. Auch für die Wintersaison werden Einbußen befürchtet. Die Regierung bleibt jedoch weiter im tourismuspolitischen Tiefschlaf”, kritisiert Gabriela Moser, Tourismussprecherin der Grünen.
Marketingbudget aufstocken
Die Grüne fordert, der schleichenden Entwertung des ÖW-Marketingbudgets endlich durch eine 10-Mio-Euro-Aufstockung gegenzusteuern und so die nötige nachhaltige Werbeoffensive zu ermöglichen. Moser: “Auch die SPÖ hat dies stets für nötig gehalten, ihre diesbezüglichen Forderungen aber schon wiederholt der Koalitionsräson geopfert - zum Schaden der heimischen Tourismuswirtschaft. Kleine Einzelmaßnahmen mit Ablaufdatum bei der Österreich-Werbung sind aber keine Lösung: Eine dauerhafte Aufstockung der Werbemittel um 10 Mio Euro ist angesichts der inflationsbedingten Entwertung dieses Budgets in den letzten Jahren, der Tragweite der Krise und der Bedeutung des Tourismus für Österreichs Volkswirtschaft unabdingbar. Wir Grüne erwarten ohne weiteren Aufschub eine entsprechende Initiative von Tourismusminister Mitterlehner in der Regierung. Auch wenn das Aufgreifen des seit längerem vorliegenden Grünen Antrags dazu für die Großkoalitionäre des ganz alten Stils offenbar denkunmmöglich ist”, so Moser.








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