Fahrradfreundliche Verkehrspolitik und bundesweite Verschrottungsaktion dringend notwendig

“Ziel muss es sein, das Radfahren insgesamt attraktiver zu gestalten, eine Verschrottungsprämie kann hier nur eine von vielen Maßnahmen sein”, erklärt die Verkehrssprecherin der Grünen, Gabriela Moser. Bereits vor einem halben Jahr beantragten die Grünen im Parlament eine Verschrottungsprämie für alte Fahrräder, was von allen anderen Parteien zu diesem Zeitpunkt allerdings noch abgelehnt wurde. “Jetzt gilt es nicht nur, eine bundesweite Rad-Verschrottungsprämie einzuführen, sondern auch endlich die Straßenverhältnisse fahrradfreundlich zu gestalten”, fordert Moser. Dazu liege seit Jahren ein Gesamt-Paket der Grünen im Parlament.

Verschrottung ja - aber der fahrradfeindlichen Umstände!

“Die Verschrottungsprämie für Alt-Räder ist ein zaghafter Ansatz, denn es bedarf endlich einer Verschrottung aller fahrradfeindlicher Umstände im Straßenverkehr”, so Moser. Darunter versteht die Verkehrssprecherin Maßnahmen, die dem Abbau von Gefährdungen und Benachteiligungen der RadfahrerInnen dienen. “Vor allem in der Gestaltung des Nahverkehrs inklusive der Mitnahme von Fahrrädern in öffentlichen Verkehrsmitteln besteht Handlungsbedarf. Der Straßenraum muss insgesamt zum Radfahren einladen.” Shared-Space-Konzepte (Abbau der Auto-Privilegien auf Straßen im Ortsgebiet) mit gegenseitiger Rücksichtnahme aller VerkehrsteilnehmerInnen, wie sie zum Beispiel in den Niederlanden erfolgreich praktiziert werden, würden hier den richtigen Ansatz bieten. Es wäre an der Zeit, dass diese auch in Österreich endlich Fuß bzw.Rad fassen.


Kommentar hinterlassen


Um Spam vorzubeugen geben Sie bitte den abgebildeten Code ein.
Um an die Audioversion des Codes zu gelangen klicken Sie bitte auf das Codefoto.
Neuen Code anfordern!

Click to hear an audio file of the anti-spam word