Empörung: Millionen-Boni und Gewinne - Grundsicherung zusammengekürzt

Deutsche Plakat

Die öffentliche und private Armut steigt, die Gewinne der Banken ebenfalls wieder. Goldman Sachs schreibt Rekorde - die Budgetdefizite ebenfalls .

Die Sicherheit unseres “Systems” beruht auf dem immateriellen Wert des Vertrauens und des Glaubens in die Kapitalmärkte. Geht er verloren, bricht alles zusammen. Der vertrauensvolle Glauben bildet also die Basis des Finanzwesens.
Mit diesem Grundvertrauen wurden Mega- Milliarden (Schein-)Geschäfte gemacht, und beim Platzen der Vertrauens/Glaubensblase wäre die Gesamtwirtschaft - ohne Einspringen des Staats als Vertrauensgarant -  ruiniert.
Völlig paradox/absurd, dass jetzt wieder Vertrauen in Abläufe verlangt wird, die eigentlich und letztlich zum Zusammenbruch oder zur Höchstverschuldung der öffentlichen Hand und zur Armut und -sgefährdung von Millionen führen.
“Genau das Vertrauen, in das wir uns jetzt wieder fügen sollen, hat jedoch in die größte Finanzkrise geführt.” (K-M Gauss)
Widersinnig und absurd, “dass uns Heilung just von dem zukommen wird, das uns krank gemacht hat.”

Von neuen Regulierungen in der Finanzwirtschaft, besseren Ratings habe ich noch wenig gehört; das perfide Spiel mit den hohen Renditen beginnt von Neuem. Die Manageer sind die gleichen wie vorher, nur die Boni noch höher und die Gewinne der übrig-gebliebenen Finanzinstitute durchaus erheblich. Solange nicht die Politik und die Realswirschaft die Finanzwirtschaft steuern, solange wird die Achterbahnfahrt zu Lasten der Menschen weiter gehen.

Nicht nur eine Schande, dass die Grundsicherung nun ohne 13. und 14. Bezug beschlossen werden soll.


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