Rad mal drei und 2 STunden zu Fuß zum Frisör

Auf meinem Weg zum W-Bahnhof in Wien

Beim W-Bahnhof

begegnete ich einer jungen Frau mit drei Fahrrädern: ein eigenes schiebend, ein kleines im Rucksack am Rücken und das ihres Kindes in Blickkontakt.  Auch der Fahrrradhandel boomt, zumindest durch die Elektroräder. Vielleicht bahnt sich doch eine schrittweise Umstellung im Nahverkehr in Richtung Rahrad an, und die junge Frau bleibt kein Einzelfall.

Im Zug unterhielt ich mich mit einer älteren Dame, die aus dem Waldviertel stammte. Noch nie war sie mit der W-Bahn nach St. Pölten gefahren. Sie müsse sich erst an den Zug mit den automatischen Türen gewöhnen, meinte sie, und erzählte von ihren Zweistunden-Fußwegen zum Frisör bei Zwettl nach dem Krieg. Deshalb könne  sie beurteilen, wie bequem heutzutage Mobilität abläuft.


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