Autobahnlärm im Innviertel
- Mi, 24. Jun. 2009 | Mobilität
Täglich donnern über 45.000 Autos an den Schlaf- und Wohnzimmern der Menschen in Pichl, Weibern, Krenglbach, etc. vorbei. Ein Drittel davon sind schwere LKW, das sind doppelt so viele wie am Brenner und dreimal soviel wie auf der Tauernstrecke, ein Drittel davon Transit. Prognosen sprechen bis 2030 von einem LKW-Zuwachs in der Höhe von 130%.
Bei strömendem Regen protestierten hunderte AnrainerInnen gegen die steigende Lärmbelastung und den mangelnden Lärmschutz beim Ausbau der Autobahn. Die Asfinag soll durch entsprechende Maßnahmen dafür sorgen, dass der Grenzwert von 50 Dezibel eingehalten wird.
Gestern sprach ich persönlich mit Verantwortlichen von der Asfinag, es werden Vorschläge erarbeitet. Heute rede ich mit Ministerin Bures. Die Anrainer haben einfach ein Grundrecht auf Ruhe in der Nacht und Lärmschutz. Das Kostenargument zählt angesichts der zahllosen sinnlosen Autobahnbauten im Burgenland, NÖ und Kärnten schon gar nicht.







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