Passivhaus auf der Überholspur
- So, 19. Apr. 2009 | Bauten
Auf der internationalen Passivhaustagung in Frankfurt zeigte sich die Kombination von Energie-/Geldsparen und Wohn-/Lüftungskomfort in überzeugender Weise: minimalste Heizkosten bei Behaglichkeit und guter Raumluft. Alle öffentlichen Gebäude werden in Frankfurt nur mehr in Passivbauweise errichtet. Auf ehemals städischen Grundstücken darf nur mehr in Passivbauweise gebaut werden.
Wir besichtigeten eine Grundschule in Passivbauweise mit Solarzellen am Dach.
Die Sanierung von alten Wohnblocks erfolgt ebenfalls in Richtung Passivhaus: es ist keine Heizkostenabrechnung mehr nötig, weil sei teurer kommt als die Heizkosten.
Einzelne Gemeinden in Österreich (Wels, Bad Ischl und Vösendorf, teilweise auch Wien) stellen ebenfalls auf Passivhausstandard um. Doch die Bundesimmobiliengesellschaft als Eigentümer aller Bundesgebäude hält Passivbauweise für unwirtschaftlich. Jede betriebswirtschaftliche Rechung über 10 Jahre widerlegt dies, denn der Mehraufwand an Baukosten von 10 - 15 Prozent rechnet sich sofort durch minimalste Heizkosten.
Privat boomt das Energiesparen im Hausbereich bereits fallweise, wie ein Beispeil aus dem Mühlviertel zeigt:







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