Anreise auf Raten – Problemzone Fern- und Nahverkehr
- Mo, 12. Jan. 2009 | Mobilität
Auf dem Weg mit den ÖBB zur Hotelier-Tagung in Velden am Wörthersee besuchte ich Freunde in Millstatt und Feldkirchen. Beide Orte erreichte ich mit dem Zug am selben Tag jeweils mit zwanzig Minuten Verspätung. Die Dt. Bahn verursachte sie auf der Strecke von München nach Salzburg. So konnte ich in Spittal an der Drau statt 12.20 erst 12.40 nach Millstatt ins Auto umsteigen – glücklicherweise holte mich mein Bekannte ab. Auf der Weiterfahrt hatte der Zug wieder in Spittal 20 Minuten Verspätung, der Anschluss in Villach nach Feldkirchen wartete nicht, sodass ich nun fast zwei Stunden in einem kalten Bahnhof auf eisigen Eisenstühlen verbringen sollte.
Doch auch hier sprang mein Bekannter ein und holte mich glücklicherweise mit dem Auto. Er erzählte von täglichen Langsamfahrstellen ohne Fahrplankorrektur auf der Strecke zwischen Feldkirchen und Villach, sodass er als Lehrer keine 1. Stunde mehr unterrichten konnte, weil er ständig zu spät kam. Einmal war er an die drei Stunden auf freier Strecke wegen Triebwagenschaden gestanden, denn nur spezielle Loks können einen Talent-Zug abschleppen, mit normalen Loks ist er nicht kuppelbar (Wieder ein Beispiel für die Mängel des Talent). Inzwischen ist dieses Problem zwar behoben, doch auf das Warten von Regionalzügen auf Fernzüge wird weiter verzichtet.
Bei einer Schitour genoss ich dann die Vorzüge der Kärntner Landschaft jenseits von Zugverbindungen. Die Weiterfahrt nach Velden klappte und ich konnte noch zum Forstsee wandern..








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