Dauerparker in Fußgängerzone - indiv. Neoliberailsmus
- Di, 23. Dez. 2008 | Mobilität
Während des Wahlkampfes im September teilte ich an der Mozartkreuzung zw. 7.00 und 8.00 Kipferl aus. Das Reinigungspersonal einer Parfumerie fuhr vor und parkte im Haltestellenbereich, sodass die Aussteigenden in ihrem Weg zur Kreuzung massiv behindert wurden. Gegenüber war genug Platz zum Kurzparken undAusladen der Reinigungsgeräte. Freundlich machte ich die rauchenden Damen im Klein-Transporter darauf aufmerksam. “Wir dürfen hier stehn bleiben,” lautete die Antwort. Auch die Polizei schritt auf mein Telefonat hin nicht ein.
Denn sonst hätte ich nicht zufällig gestern den selben Wagen wieder am selben Platz - die Menschen behindernd - stehen gesehen. Wieder informiere ich die Polizei und sandte die Fotos. Bin neugierig, ob unter Ladetätigkeit das Warten und Zigarrettenrauchen im Auto im Haltstellenbereich toleriert wird.
Die Unsitte, unter dem Titel “Ladetätigkeit” einfach den Platz für Fußgänger zu verstellen, dürfte auch mit dem um sich greifenden individuellen Neoliberalismus zusammenhängen. Die Polizei legt diese Verkehrsregeln auch immer toleranter aus.








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