Mit dem Rad vom Kur.lit. Haff durch Masuren nach Danzig

Düne auf Kurischer Nährung in Litauen

 Mit 10 verschiedenen Öffentliche Verkehrsmitteln und einem Fahrrad erlebte ich einen herrlichen Urlaub in Berlin, Litauen und Polen. Natur und Kultur vom Feinsten, großartige Eindrücke von Dünen- und Seenlandschaften genauso vom wiederaufgebauten Malbrok/Marienburg und Gdansk/Danzig.

Über Prag ging es nach Berlin,

 Berliner Hauptbahnhof  Wohnanlage Bauhaus Bruno Taut

wo ich den neuen Hauptbahnhof und die vorbildliche Wohnsiedlung von Bruno Taut (Bauhaus) in Neukölln genauer anschaute. Dann ging es mit Zug und Fähre nach Litauen/Kleipeda hinüber auf die Kurische Nährung und dort los mit dem Rad nach Süden zur russischen Grenze des ehemaligen Ostpreußen.

Radweg Kurische Nährung  Bucht an russ. Grenze

Füchse und Störche, Kormorane und Rotbarsche “begegneten” uns, wir schwelgten auch visuell in der schönen Landschaft. Im Thomas Mann Haus (Nida) hörte ich vom ehemaligen litauischen Staatspräsidenten Vytautas Landsbergis einen Vortrag über Europa und die Gaspipeline durch die O-See. Sehr kritische Einschätzung.

 Radtransport per Schiff  Mein Rad an Bushaltestelle

Eine kl. Fähre brachte uns an lit. Festlandküste, von wo es in einer Gewalttour rund um “Rußland” nach N-Polen ging. Herrliche Baumalleen erleichterten die Fahrt. Vorbildlich gestaltete Bushaltestellen beeindruckten mich, der Transit-LKW-Verkehr war vor der poln. Grenze teilweise höllisch.

 Masur. see  Getreideernte

In Polen erreichten wir die Masurische Seenplatte und genossen einige Schiffsfahrten und Erholungtage. Mit dem Paddelboot ging es bei einem Extra-Ausflug die Krutyna abwärts.

 Paddeln auf de Krutyna  eine von vielen Allee

Weiter führte uns die Fahrt nach Malbrok/Marienburg mit der größten mittelalterlichen Festung Europas. Hitler Krieg hatte wie schon an vielen anderen Stellen verheerende Spuren hinterlassen, die die Polen durch erstaunliche Wiederaufbararbeit beseitigten. Während der ganzen Fahrt las ich Dokumente und Romane über das Ende des 2. Weltkriegs hier in Polen. Da wird die Bedeutung des EU-Friedensprojekts erst richtig begreifbar. Oft fanden wir auch Hinweisschilder über EU-Kooperationen.

In Gdansk, nach 800 km, bestaunten wir eine poln. Touristenmetropole und nahmen den Zug zurück.  Mit etwas Schwierigkeiten wegen Überfüllung des Radwaggons.

Danzig Zentrum Lange Gasse, Quartiersuche  In Danzig nach 800 Rad km

Zu Hause las ich ein Mail über den Klima-Fußabdruck des Tourismus: unserer war minimal, meist durch Essen verursachte Co2-Emissionen. aber Rad fahren macht hungrig und durstig - das pol. Essen und Bier schmeckte. Es gibt sogar eine Naturkostkette.


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