Mauthausen hin zu Fuß und retour mit dem Bischof
- So, 18. Mai. 2008 | Mobilität
Dieses Jahr gedachten wir der in Mauthausen inhaftierten WiderstandskämpferInnen. Ohne Auto ist die Gedenkstätte etwas zeitaufwändig zu erreichen. Mit dem Zug schaffte ich es noch gut in einer Halben Stunde von Linz bis zum Bahnhof Mauthausen, dann ging ich in Begleitung eines pensioniserten ÖBBler, der politisch gut Bescheid wußte, zu Fuß zum Lager.
Wiederum war die Gedenkfeier würdig gestaltet: eindrucksvolle Worte von ehemaligen Häftlingen, Mercedes Echerer und Bundeskanzler Gusenbauer, zentrale Sitzordnung, die vielen Abordnungen aus Italen mit ihren bunten Fahnen der jeweiligen Kommune. Leider fehlten VP-Abgeordnete gänzlich. Stolz ließen die SPÖ Gruppen ihre Fahnen wehen.
Mein Problem der Heimfahrt löste dankenswerter Weise der Bischof von Linz: Ohne mich zu kennen, ließ er auf meine gestische Mitfahrbitte das Auto anhalten und mich einsteigen. So konnte ich um 13.20 wieder auf mein Rad am Bahnhof.








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