Dienstreise nach S-Afrika
- Di, 29. Apr. 2008 | Mobilität
Wiederum nahm ich an dem Treffen aller Parlamentarier-Delegationen der Welt (IPU) teil. Diesmal in Kapstadt. Hier stößt die unglaublich Schönheit der Lage der Stadt auf die steigende Gefährdung des sozialen Lebens der Menschen. Überwältigende Gastfreundschaft der S-Afrikaner kontrastiert mit Stromabschaltungen und Armut in den Townships. Eine begeisternde Küstenlandschaft verhindert nicht die Abwanderung zahlreicher qualifizierter Arbeitskräfte. Hungerlöhne von 10 Euro am Tag werfen einen deutlichen Schatten auf die herrlichen Weinanbaugebiete.
Leider verhindert eine vorbildliche Strukturierung der demokratischen Prozesse zunehmende Korruption nicht.
Auf der Tagung prallten die verbalen Anklagen gegen Hunger und Armut in wortreicher Rhetorik auf das Unvermögen der Institution der IPU hier Abhilfe zu schaffen. Entscheidend sind die WTO, die Weltbank und die Regierungen vor Ort. Leider erweisen sich letztere gerade in Afrika als nicht besonders couragiert in der Armutsbekämpfung - Ausnahmen wie Tansania, Mosambik, teilweise S-Afrika, … sind leider nicht die Regel.







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