Präsident Klaus als “Klimaschutz-Gegner”

Präs. Klaus in der Albertina

 

Gestern kam ich einer Einladung der Alpbach-Talks in der Albertina nach. Der Präsident der tschechischen Republik stellte sein Buch “Blauer Planet in grünen Fesseln” vor.  Den K limawandel bezeichnete er - poiniert formuliert - als einen vom Co2 unabhängigen Vorgang.  Die Maßnahmen zur Vermeidung von Co2 deshalb als dirigistischen Eingriff linker Ideologen, der die Freiheit und den Wohlstend bedroht. Heftige Diskussionen wurden ausgelöst; ich fragte, wie er zur Ressourcenfrage stehe, da ja die Vorräte an fossilen und nuklearen Brennstoffe unabhängig vom Co2-Ausstoß durchaus endlich sind. Präs. Klaus negierte das Problem völlig und stellte Engpässe in Abrede. Die Ablehnung von totalitären Systeme teile ich mit Präs. Klaus durchaus, doch weltweite Klimaschutzmaßnahmen tragen vorbeugenden und nicht unterfrückenden Charakter.

 

Bei so unterschiedlichen Zugängen hört sich halt jegliche Auseinandersetzung auf. Ich bin ja durchaus für die Hinterfragung wissenschaftlicher Thesen. Doch die Ressourcenfrage allein fordert sparsamen Umgang mit Energie, außer sie wird solar bereitgestellt.


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