Ausfall der ÖBB-Sicherungs-Elektronik in Salzburg

Um 7.10 wollte ich mit dem Zug von Linz nach Wien, alle Züge hatten an die 80 Minuten Verspätung, so nahm ich den Nachtzug aus Zürich der nun um 7.19 fuhr. Eine empörte Schweizerin fürchte um die rechtzeitige Teilnahme am Begräbnis und ließ sich eine Bescheinigung vom Schaffner ausstellen.  Meine Verspätung betrug nur 40 Minuten, mir unterliefen in der Pressekonferenz mit den bayrischen Grünen dann leider 2 Fehler, weil sich die Vorbereitungszeit verkürzte.

Prinzipiell stellt sich die Frage nach einem Reserve-Sicherheitssystem bei den ÖBB. Aber wegen des verschleppten Ausbau- und überdimensionierten Tunnelbauprogramms pfeift die Aufrechterhaltung des Bestands sowieso bereits aus dem letzten Loch. Die Langsamfahrstrecken häufen sich. Falsche verkehrspolitische Rahmenbedingungen, die die Straße bevorzugen und jährlich mit 9 Milliarden subventionieren, rächen sich.


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