Handymasten schädigen Bäume massiv

 Handymasten

 Gestern Abend war ich zu einem Vortragsabend der Bürgerinitiativen gegen Handymasten in Oberösterreich eingeladen. Beim Bergwirt nahe Bad Schallerbach zeigte sich die Gaststube bis auf den letzten Platz besetzt. Ausführlich wurde von einer Tagung referiert, bei der die aktuelle Studie der AUVA über genetische Veränderungen durch Handy-Strahlung vorgestellt worden war. Leider verfüge ich noch nicht über diese Studie; die Ergebnisse zeigen stärke Reaktion (DNA-Brüche) von Zellen in der Haut und im Bindegewebe.

Nicht nur im molekularen Bereich ergeben sich Auswirkungen der athermischen Effekte der Handy-Technologie. Im Hausruck- und Innviertel hatte ein Biobauer die Auswirkungen der Mastenstrahlung auf den Baumbestand akribisch dokumentiert: Seit der neue UMTS-Mast steht (Fj 2007) , leiden verschiedene Bäume an einer Art “Verbrennung” des Blattbestands an der dem MAsten zugewandten Seite; von außen nach innen werden die Blätter von Obstbämen oder die Nadeln von Föhren braun und fallen verfrüht bereits im Sommer ab. Nun ist der Geschädigte auf der Suche nach einem Sachgutachter, was sich wegen des Einflusses der Mobilfunk-Industrie sehr schwierig gestaltet.

Donnerstag Nachmittag hatte ich noch in Wien mit Minister Faymann über die Pedition einer SP-regierten Kärntner Gemeinde für mehr Anrainerrechte in Sachen Mobilfunk zu diskutieren versucht. Die Pedition wurde vertagt.

Dank der Vorträge der Bürgerinitiativen werde ich nächstes Mal im Ausschuss gutes Argumentationsmaterial vorlegen können. Leider hat die SPÖ ja meine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof über das anrainInnenfeindliche Telekommunikationsgesetz negativ behandelt.


1 Kommentar

  1. sag@ich.net sagte am Fr. 01 Mai, 2009 um 10:22:

    das gibt es nicht


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