1,3 Mio Euro auf Kosten der AutofahrerInnen verpulvert

Asfinag Baustelle GrazOst

Heute wurde die vorzeitige Ablöse des alten Asfinag-Vorstands bestätigt: nur weil die Direktoren den neuen politischen Machtträgern nicht zum Gesicht stehen, müssen sie gehen. Dafür sind an die 1,3 Mio Euro an zusätzlichen Aufwendungen fällig (840.000 Abfertigung, 450.000 Gehaltsfortzahlungen). Dabei wird der rote Vorstand durch einen roten ersetzt und der schwarze durch einen schwarzen. Nicht wegen des  üblichen Proporz muss sündteuer umbesetzt werden (wäre schlimm genug), nein, nur weil der alte Vorstand skeptisch gegenüber gewissen Straßenbauten und gegenüber den PPP-Finanzierungsmodellen ist. Bei letzteren finanzieren Banken den Straßenbau und die Asfinag muss in Raten abzahlen, was nicht durch Mautzahlungen hereinkommt. In Summe teurer, sagt der Rechnungshof, ausländische PPP-Modelle im Tunnel- und Straßenbau mündeten teilweise in ein Fiasko, das den SteuerzahlerInnen teuer kam. Nun wird ein PPP-Spezialist VP-Vorstandsdirektor, quasi ein verlängerter Arm der Bankenwelt, die durch PPP-Projekte in ein anderes finanztechnisches Rating kommt und so vom Autobahnbau doppelten Nutzen zieht.

Die Umbesetzung in der roten Reichshälfte ist noch skuriler/perverser: gerade der für die Kostenexpolosion beim Autobahnbau Verantwortliche erhält nun die Vorstandsfunktion. Da werden nun zwei Böcke zu Gärtnern - und alles auf Kosten der AutofahrerInnen, die für die Abfertigungs-Million herhalten müssen! Molterer und Faymann lassen grüßen!

Asfinag S-Autobahn


Kommentar hinterlassen


Um Spam vorzubeugen geben Sie bitte den abgebildeten Code ein.
Um an die Audioversion des Codes zu gelangen klicken Sie bitte auf das Codefoto.
Neuen Code anfordern!

Click to hear an audio file of the anti-spam word