Beschäftigungseffekte
Beschäftigungseffekte (WIFO-Studien 1999)
1 Mrd ATS 780 Personen im hochrangigen Straßenbau1.312 Personen in der Bahninfrastruktur
1 Mrd Euro 10.686 Straße 18.000 Bahn 26.000 Wohnungssanierung
Rein wirtschaftlich und beschäftigungspolitisch betrachtet, besitzt das österreichische Wohnbauförderungsmodell eine Hebelwirkung von 2,5, d.h. eine Mrd an Förderung löst ein Investitonsvolumen von 2,5 Mrd Euro aus.
Das WIFO schätzt das Investionsvolumen im Bereich der thermischen Sanierung zur Erreichung des Kyoto-Ziels auf jährlich 530 Mio €. Bis 2010 wären insgesamt 5.109 Mio € notwendig, was einen Aufwand von 2.044 Mio € an öffentlichen Mitteln allein für die thermische Sanierung voraussetzt. Dies bedeutet auf Basis der derzeitigen Förderintensität einen zusätzlichen jährlichen Förderaufwand von 200 Mio €.
Damit könnte die Sanierungsrate von den derzeitig 0,5% auf die notwendigen 2% erhöht, jährlich 750.000 t CO2-Emissionen und 120 Mio € Energiekosten eingespart werden. Außerdem entstünden 11.400 Arbeitsplätze jährlich!
Ein breites Kyoto-Paket (unter Einschluss des Energie-und Verkehrssektors) hat sowohl im Beschäftigten- als auch im Budgetbereich deutlich positive Effekte und würde zu einer gesamtwirtschaftlichen All-Winner-Strategie führen:
Jährlich über 10 Jahre:
zusätzl. Beschäftigung bis zu 14.000 Arbeitsplätze
Netto-Einnahmen d. öff. Budgets rund 1 Mrd. Euro
Zusätzlich verstärkt sich die makroökonomische Multiplikatorenwirkung durch technologische Anreizeffekte
Stephan Schulmeister sieht in der thermischen Gebäudesanierung eine gesamte wirtschaftl. Rentabilität von 16% bei einer Amortisationsdauer von 8 Jahren. Nach seiner Berechnung ergäbe die gesamtwirtschaftl. Effizienz d. Projekts „thermische Gebäudesanierung“ pro Jahr[1]
· Invest.volumen brutto: plus 2,6 Mrd. Euro
· Wertschöpfung: plus 1 Mrd. Euro
· Beschäftigte: plus 44.000
· Steuereinnahmen: plus 1,1 Mrd.
· Vermiedener Aufwand f. Arbeitslose: plus 700 Mio Euro
· Entlastung der Leistungsbilanz um 1,2 bis 1,4 Mrd.Euro
Besonders profitieren würden österr. Klein-und Mittelbetriebe, die hohe Arbeitsintesität führt zu hohen Beschäftigungs-und Steueraufkommenseffekten, reduzierte Energieimporte entlasten die Leistungsbilanz (Budgetkonsolidierung)








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