Weibliche Verkehrszeichen
- Mi, 29. Aug. 2007 | Mobilität
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Frauen. Fast alle Verkehrszeichen zeigen Männer. In Dresden sah ich “weibliche” Verkerhstafeln und geschlechtsneutrale Ampeln: Warum nicht auch bei uns?
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind Frauen. Fast alle Verkehrszeichen zeigen Männer. In Dresden sah ich “weibliche” Verkerhstafeln und geschlechtsneutrale Ampeln: Warum nicht auch bei uns?
Na ja, die dargestellte Frau entspricht ja andererseits wieder dem Typus “Mutter ist für die Kinder zuständig” :-), ähnlich auch unser “Hänsel und Gretel” beim Schuld Achtung Kinder: Großer Bub führt kleines hilfloses Mädchen …
Wichtiger scheint mir bei den VZ, daß man wegkommt von den scherenschnittartigen nicht Empathieauslösenden Symbolen und einmal untersucht, wie es denn um den Informationsgehalt steht … bei einer Enquette des Städtebundes vor kurzem habe ich dezitiert darauf hingewiesen, daß z.B. auch die Richtung eines Symbols Bewegungsrichtung vermittelt; ein zeichen Kinder am linken rand vor einem Kindergarten, wo sich das Pärchen nach links bewegt, wird eher als Entwarnung wahrgenommen werden (Arbeitsthese);
Wäre einmal ein schönes Projekt: ” Menschliche Kommunikationsuntesstützung durch empathieerzeugende Symbole in Verkehrszeichen !”
LG
F. Menzl