Linz – Wachau und retour sonntags nur mit Auto möglich
- So, 25. Mrz. 2007 | Mobilität
Die Marillenblüte in der Wachau steht vor der Tür, um mehr als 14 früher, als üblich. Nachdem ich auch zu einer Verkehrsbesprechung nach Spitz muss, plane ich eine Rad-Tour zu Marillen und Verkehrsmenschen, denn zu Fuß ist es von Melk aus nicht zu schaffen. Aber auch der Radtransport mit den ÖBB stellt sich an einem Sonntag zu akzeptablen Zeiten als unmöglich heraus: Kein Zug mit Radtransport zwischen 8 und 10 mit Radtransport hin und keiner zw. 17.00 und 18.00 zurück. Also miete ich erstmals seit einem Jahr einen PKW und fahre die insgesamt 250 km beschaulich auf der Donau-Uferstraße hin und retour um 100 Euro – die wahren Kosten auch nach km-Geld. Mit dem Zug wäre ich um ein Viertel der Kosten weggekommen.Die herrliche Landschaft und das Ergebnis des Treffens waren die 100 Euro wert – weils halt ein Luxus-Ausflug war, der einzige mit dem Auto seit einem Jahr.
Meine Erfahrungen teile ich Dir. Huber von den ÖBB mit:
„Der einzige durchgehende Eilzug von Linz nach Melk (Abfahrt 7 Uhr 14) fährt nur werktags und - nimmt keine Fahrräder mit! Es gibt nur die Möglichkeit, mit ICs nach Amstetten zu fahren und dort umzusteigen, was erstens aber erst später möglich ist und zweitens eine Reservierung für den IC erfordert.Der auf der Donauuferbahn verkehrende Zug ( Abfahrt 8 Uhr 24) ist wegen der langen Fahrzeit für Tagesausflüge ungeeignet.Es muß bei der Bahn einfach selbstverständlich werden, daß jeder Zug Fahrräder mitnimmt. Bei entsprechenden Radabteilen mit leichter Einsteigemöglichkeit bringt das auch keine Zeitverzögerung bei den Bahnhofs-Aufenthalten.“







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