› Langlauf-Abfahrt vom Pöstlingberg
- So, 07. Feb. 2010 | Tourismus, Mobilität | Kommentar schreiben »
Wochenend-Bewegung als Ausgleich stärkt. Bei passender Schneelage laufe und fahre ich jedes Jahr einmal mit den Langlaufschi von Kirchschlag auf den Lichtenberg und dann über die Kuhwampe Richtung Koglerau und über die Maierwiese vom Pöstlingberg zur Busstation. Besonders die Abfahrten mit weiten Bögen, auf der Maierwiese sind mit den Langlaufschi vier Wenden nötig, sorgen für spannendes Vergnügen, denn die Langlaufschi lassen sich schwerer steuern und kanten nicht.
Früher war dies die klassische Schiroute der LinzerInnen. Heute begegne ich niemandem. Mit dem Post-Bus hoch und beim Riesenhof per StadtBus/Tram nach Hause - die Öffis eröffnen 3 Stunden Schivergnügen der besonderen Art!
Nächste Woche geht es mit dem Post-Bus nach Hellmonsödt und dann mit den Langlaufschi bis St. Magdalena zur Straßenbahn - die 2. Standard-Tour jedes Jahr, wenn Schnee liegt.
› Grüne GemeinderätInnen sorgen für Direkt-Kontakt, Menschen in ihren Lebensfragen ansprechen
- Sa, 06. Feb. 2010 | Sonstiges | Kommentar schreiben »
Betroffenheit führt zu politischem Denken und Handeln. Am unmittlbarsten in den Gemeinden, hier drückt der Schuh direkt. Hier brauchen die Menschen direkte Ansprechpartner, die sich um ihre Anliegen kümmern. Grüne GemeinderätInnen stehen bereit, müsssen aber zahlreicher werden.
Am grünen Gemeindetag diskutierten wir mit Mag. Hofinger vom Umfrageinstitut SORA über die politischen Rahmenbedingungen für erfolgreiche Kommunikation. Entscheidend ist der Direktzugang die Alltags-Betroffenheit. Derzeit überlassen die VP/SP die Alltags-Themensetzung den Fler. Wir müssen konkret und einfach die Arbeitsplatz- Einkommenssorgen und Schulprobleme der Leute ansprechen: Unabhängikeit von Ölpreis-Steigerungen, 50.000 neue Jobs durch Öko-Wirtschaft; Schule ohne Nachhilfe, Ausbildugnsgarantie für Lehrlinge, Sicherheit durch Grundsicherung,…
› Grassers weitere BIG-Deals?
- Mi, 03. Feb. 2010 | Sonstiges, Bauten | Kommentar schreiben »
Die Immobilien-Politik von Minister Grasser führte zum Vermögensverlust der Republik (zu billiger Verkauf der 62.000 Bundeswohungen,…. und zur vermehrten Einmietung von Bundesdienststellen bei Privaten. Sein Freund und jetztiger Geschäftspartner in der gemeinsamenIimmobilienfirma, Ernst Karl Plech, vermittelte und erhielt immerhin beim Justiz-Tower-Deal über 600.000 Euro Provision in die eigene Kasse. Die Justizdienststellen zahlen nun Miete an Private (Immofinanz) statt an die republikeigene Bundesimmobiliengesellschaft (BIG).
Heute bringt die Presse meine weitere Anfrage-Initiative: http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/537106/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/economist/index.do
Ab 2011 sollen fast alle Wiener Bezirksfinanzämter bei der BAI (einer Immobilien-Tochter der Bank Austria) in Wien Mitte privat eingemietet werden - wahrscheinlich einer der letzten Grasser-Deals zu Gunsten der privaten Immobilienwirtschaft. Die jetzt genutzten bundeseigenen Gebäude stehen dann vorerst einmal leer! Millionen an Mietzahlungen fließen damit jährlich aus dem Bundesbudget direkt in private Taschen statt im Kreislauf der BIG zu.
› Bus-Service
- Mo, 01. Feb. 2010 | Tourismus, Mobilität | Kommentar schreiben »
Zum gestrigen 6 Stunden- Langlauf von Reichenau über Schenkenfelden nach Hellmonsödt brachte uns der Post-Bus exklusiv und außerfahrplanmäßig zum Startpunkt 2 km nördlich von seiner Endstation. Der Fahrer hatte ein schlechtes Gewissen, weil er uns in Linz 10 Minuten warten gelassen hatte. Er hatte nämlich seine elektronische Karte vergessen und musste mit Verspätung einen anderen Bus nehmen. So machte er durch seine “Sonderfahrtverlängerung” uns zu liebe letztlich mehr als 10 Minuten wett. Danke für das Service!
Zurück von Hellmonsödt kam der Bus auf die Sekunde pünktlich. Während der Fahrt las ich wichtige Zeitungsartikel und Buchausschnitte über den drohdenden Verlust der Freiheit in unserer demokratischen Gesellschaft. Das ginge genauso wie die Langlaufrunde mit dem Auto nicht
› Korruptionsbekämpfung und BUWOG
- Fr, 29. Jan. 2010 | Sonstiges | Kommentar schreiben »
Am Mittwoch, 27.1. nahm ich an der Buchpräsentation “Die automatische Korruption” von Ilan Tellmann teil. Ex-Rechnungshof-Präsident Fidler betonte die Notwendigkeit ständiger Aufmerksamkeit und Ausbau der Kontroll-Instanzen. In der Diskussion ging es um mangelde Ethik, fehlendem Mut, Gefahr der Aufhebung des Beamtentums, Aufstockung des Justizpersonals und Lobby-Einflüsse auf die Politik.
Seit Dienstag ordert die Staatsanwaltschaft im Fall BUWOG (Verkauf von 62.000 Bundeswohnungen an die Immofinanz und Raika und Zahlung von Beratungshonoraren) endlich Hausdurchsuchungen, u.a. auch bei der Baugesellschaft PORR und dem Grasser-Inimus Ernst Karl Plech. Nun werden auch andere “Beratungshonorare” öffentlich. Der Finanzturm Linz wurde ohne Ausschreibung vom BMF gemietet. Ev. hat auch hier Meischberger bei Grasser die Einmietung erwirkt. Nun zahlt der Bund, das Finanzministerium, an die Realtreuhand/Raika Miete, statt in eigenen Bauten (BIG) kostensparend angesiedelt zu sein. Grasser bediente die Privatwirtschaft in Linz genauso wie Böhmdorfer durch die Einmietung der Wiener Justizbehörden im City-Tower an der Landstraße, der zumTeil der Immofinanz gehört.
Die ÖVP trug diese teure Mietenpolitik, die in erster Linie den Grasser-Freunden nützt, mit.
vgl. http://www.nachrichten.at/nachrichten/wirtschaft/art15,328410






